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Sicherheit
Die Sicherheitsstandards und technischen Regelwerke der deutschen Erdgaswirtschaft gelten weltweit als vorbildlich.
Erdgas - mit Sicherheit
Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, wird dem von Natur aus geruchlosen Erdgas ein Duftstoff beigemischt, der selbst beim Austreten geringster Gasmengen sofort wahrgenommen wird. Daher gilt es, bei vermutetem Gasgeruch vor allem Ruhe zu bewahren. Da Erdgas leichter als Luft ist, können Sie durch Öffnen der Fenster Gaskonzentrationen vermeiden. Informieren Sie direkt danach die Störungsannahme der GAG unter der Nummer 04102 / 99 74 20 (24 Stunden erreichbar)
Höchste Sicherheitsstandards
Kaum ein anderes Produkt unterliegt ähnlich strengen Sicherheitsstandards wie Erdgas. Dass dies so ist, dafür sorgen unter anderem Institutionen wie etwa die Deutsche Vereinigung der Gas- und Wasserwirtschaft e.V.. Moderne Gasgeräte werden nur dann zugelassen, wenn Sie den hohen Sicherheitsanforderungen der technischen Regelwerke entsprechen. Entsprechend geprüfte Geräte erkennen Sie am DVGW-Qualitätszeichen sowie am CE-Zeichen der Europäischen Union.
3 goldene Regeln im Umgang mit Erdgas
Um die optimale Sicherheit zu gewährleisten, empfiehlt die GAG einige grundsätzliche Regeln einzuhalten:
- Arbeiten an Gasinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachleuten vorgenommen werden. Zertifizierte Unternehmen in Ihrer Nähe nennen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GAG.
- Gasgeräte sollten einer regelmäßigen Wartung unterzogen werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, schließt einen Wartungsvertrag mit einem entsprechend spezialisierten Unternehmen ab. Alle 12 Jahre sollten auch die Gasleitungen im Haus von einem Fachbetrieb geprüft werden.
- Mindestens einmal im Jahr empfehlen wir einen Jahres-Check an Gasgeräten und -leitungen.
Was ist zu tun, wenn es im Haus nach Gas riecht?
Die Beimischung eines charakteristischen Duftstoffs sorgt dafür, dass selbst geringste Gasmengen aufgrund des stechenden Geruchs sofort wahrgenommen werden. Schlägt die Nase Alarm, gilt es ruhig und besonnen zu handeln.
Folgenden Maßnahmen sind bei Gasgeruch zu treffen:
Keine Flammen, keine Funken
Erdgasgeruch wird bereits lange vor den Entstehen eines zündfähigen Gas-/
Luft-Gemischs wahrgenommen. Dennoch sollten Sie Funkenbildung durch Zigaretten, Feuerzeuge, Streichhölzer und Schalter elektrischer Geräte (also auch Lichtschalter und Steckkontakte) vermeiden. Dies gilt auch für Handys oder Telefone.
Für gute Belüftung sorgen
Sorgen Sie durch Öffnen der Fenster für Luftzufuhr. Kellerfenster, wenn möglich, nach außen öffnen. Um Funkenentstehung zu verhindern, betätigen Sie weder Lüfter noch Dunstabzugshaube.
Gaszufuhr stoppen
Schließen Sie die Absperreinrichtungen der Gasleitung, damit sich kein zündfähiges Luft-/Gas-Gemisch bildet.
Mitbewohner durch klopfen warnen
Informieren Sie Ihre Mitbewohner durch klopfen an der Haustür und verlassen Sie das Gebäude.
Nach Verlassen des Gebäudes: Störungsannahme informieren
Informieren Sie nach Verlassen des Gebäudes die 24-Stunden-Störungsannahme der GAG (04102 / 99 74 20) Sie sorgt dafür, dass umgehend der Bereitschaftsdienst informiert wird. Telefonieren Sie in ausreichender Entfernung zum Gebäude. Natürlich hat auch ein "falscher Alarm" keine finanziellen Folgen für Sie.